 Wurstproduzent Nölke: Direktverkauf für Jedermann
Vom Werksverkauf zum EinkaufsvergnügenFast jeder kennt die Marke Gutfried. Unter diesem Label werden sowohl verpackte Geflügelwurstprodukte, als auch Frischwurst für den Fachhandel angeboten. Die Geflügelspezialitäten kommen wie Rohwurst und Salami vom Familienunternehmen Nölke in Versmold. Der Werksverkauf wurde aktuell mit dem Ladeneinrichter Schrutka-Peukert neu gestaltet. „Ein Muss“, wie die Verantwortlichen von Nölke verdeutlichen. Anfangs als schlichter Verkaufsraum für die Mitarbeiter geplant, wurde der Werksverkauf über die Jahre mehr und mehr zum Kundenmagneten. Während in den Anfangsjahren nur Mitarbeiter ihre Bestellungen dort abholen konnten, wurde sowohl die Öffnungszeit als auch das Angebot erweitert. Jetzt ist daraus ein „richtiges Fleischerfachgeschäft“ geworden. Neben den Mitarbeitern des Stammbetriebes sind es vor allem Privatkunden aus der Region, die hier einkaufen.
Angeboten werden neben Wurst- und Fleisch auch Tiefkühlkost, Joghurt, Käse, Salate, Dips, Eis und Gewürze. Selbst Serrano- oder italienischer Parmaschinken sind im Sortiment. Hinzu kommen Spezialitäten aus der hauseigenen Lehrwerkstatt. Die meisten Produkte stammen allerdings aus dem Sortiment von Gutfried und den Schwestermarken Menzefricke und Müritzer.
„Der Laden ist dennoch kein typisches Fleischerfachgeschäft“, erklärt Winfried Groß, Geschäftsführer des Ladenbauers Schrutka-Peukert. Der Idee des Werksverkaufs Rechnung tragend werden pro Kunde größere Mengen an Ware abgegeben. Zusätzlich wird im Unterschied zum Fachgeschäft überproportional verpackte Ware angeboten.  Besonderheiten:Schrutka-Peukert hat deshalb umfangreiche Kühl- und SB-Regale in den Laden integriert. Bezahlt wird an einem separaten Kassentresen am Ausgang des Werksverkaufs, an dem nochmals SB-Schütten zum Spontankauf einladen. Große Werbetafeln machen auf die verschiedenen Angebote aufmerksam.  Ansonsten ist der Werksverkauf doch wieder ein „richtiges Fleischerfachgeschäft“. Nölke hat eine Theke mit Differential Plus von Schrutka-Peukert ausgewählt. Bei dieser Kühlung findet die Kühlung über der gesamten Thekenausstellungsplatte statt. Dabei wird die Kontaktkühlung durch eine Lüfter gestützte Strömungskühlung unterstützt. Ein Austrocknen der Ware wird durch große Verdampfer verhindert. Für eine optisch appetitliche Präsentation sorgt zudem die Auslage der Ware in schwarzen Schüsseln und auf schwarzen Platten.
Die Beleuchtung ist in die Theke integriert. Dabei wird allerdings auf Stützen verzichtet. Beleuchtung und Zahlplatte werden von hinten gehalten. Winfried Groß: „Die Kunden haben den Blick frei auf die Ware. Dennoch ist die Theke stabil, um große Einkäufe darauf abzustellen.“
Die Theke unterstützt die Arbeitsabläufe für eine zügige Bedienung. Große Gehänge schaffen Platz für Rohwürste oder die bekannte „Meterwurst“. Nachschub für die Thekenauslage liegt in gekühlten Auszügen bereit. An mehreren Arbeitsplätzen kann Fleisch veredelt und Wurst aufgeschnitten werden.   |  |  |