Südtiroler Backtradition



Kunde:
 Bäckerei Pardeller, Steinach am Brenner
Ladenfläche: 116 qm
Umsetzung: Oktober 2013

Tradition und Zeitgeist

Verbindung in die Moderne

Traditionelle Südtiroler Backkultur in vollendeter Form kommt von der Bäckerei Pardeller in Sterzing. Der 1934 von der Familie Pardeller aus einer Übernahme gegründete Betrieb, wird seit 1996 von Andreas Fleckinger und Elisabeth Pardeller geführt. Neben drei Filialen in Sterzing werden noch vier Filialen im benachbarten Österreich betrieben. Obwohl seit 2003 in einer modernen Produktionsstätte gebacken wird, sind die Inhaber der alten Familientradition treu geblieben: eigene Rezepte, beste Zutaten und viel Herzblut beim Backen und Verkaufen. Dass ein großer Teil des Brotsortiments inzwischen in Bioqualität gebacken wird, ist da nur konsequent. Dies alles kommt bei Einheimischen und Gästen gleichermaßen gut an. In Steinach am Brenner betreibt Pardeller eine Filiale samt Café im Ortszentrum. Hier ist Montag bis Sonntag jeweils von 6 bis 18 Uhr geöffnet. Die von Schrutka-Peukert geplante und gebaute Ladeneinrichtung sollte sowohl die Philosophie des Familienbetriebes widerspiegeln, als auch Kunden und Mitarbeitern ein Wohlfühlambiente bieten.

Dunkle Holztöne der Ladeneinrichtung harmonieren mit Edelstahlelementen und dem transparenten Glasaufbau der KUBUS-Tischtheke. So werden Tradition und Zeitgeist hervorragend miteinander verbunden. Das Firmenlogo von Pardeller ist mehrmals augenfällig im Laden- und Cafébereich platziert. Die Firmenfarbe findet sich zudem in den großen Kugelleuchten über der Theke wieder. Das breite Sortiment von Plundergebäcken bis hin zu Torten und Schnitten wird durch die Nutzung der KUBUS-Theke appetitlich anregend präsentiert. Sie ist als Tischtheke konzipiert, wodurch der Kunde „ganz nahe“ vor den ausgestellten Köstlichkeiten steht. Die Thekenbeleuchtung erfolgt aus der Decke heraus – den großen Kugelleuchten bzw. Strahlern. Um die Gliederung der Theke zwischen Trockenbereich und Kühlbereich noch besser herauszustellen, wurden beide Bereiche versetzt angeordnet. Das schafft klare Strukturen und im Rückbereich auch mehr Platz. Damit kein Platz verschwendet wird, ist die Theke über Eck angeordnet und somit noch besser einsehbar.

Im Cafébereich wurde der Spagat zwischen moderner und traditioneller Südtiroler Architektur umgesetzt. Die Holztöne der Möbel und an den Wänden untermauern die alpenländische Gastlichkeit. Verschiedene Sitzbereiche laden zum vor Ort Verweilen ein. Kleine Tresentische bieten Platz für ein oder zwei Personen. Sitzbänke mit einem Hauch Südtiroler Nostalgie laden die Gäste ein, die etwas länger verweilen wollen. Ein großes Wandbild beflügelt die Stimmung, wie die hellen, grünen Sitzbezüge der Bänke. Kleine Hängeleuchten sorgen für punktgenaue Beleuchtung der Tische in diesem Bereich. Alt und Jung werden im Laden und Café gleichermaßen angesprochen.