Kundenblicke lenken



Kunde:
EDEKA Egert Selb
Thekenlänge: 19 m
Umsetzung: Oktober 2010

Klare Linie

Individueller Grundriss

Es war für beide Seiten eine Premiere. Alexander Egert, Inhaber eines E-Centers in Selb, eröffnete einen weiteren großen Markt in der gleichen Stadt. Schrutka-Peukert, bisher vor allem dem Lebensmittel verarbeitenden Handwerk bekannt, sorgt im neuen E-Center für die Bedientheke, wie sie in dieser Größe bisher noch nicht gebaut wurde. „Wir sind absolut zufrieden“, freut sich nach den ersten Monaten Alexander Egert. Sein Konzept scheint aufzugehen. Auch die Bedientheke von Schrutka-Peukert passt: „Technik und Optik entsprechen genau unseren Vorstellungen.“ Denn statt einer Theke aus gerade Modulen – so ist es im Lebensmitteleinzelhandel bisher üblich – wollte Alexander Egert eine Theke,  die ästhetisch und zweckmäßig gleichermaßen die ausgelegte Ware optimal zur Geltung bringt.

Die Lösung dafür heißt KUBUS. Das Kulmbacher Unternehmen Schrutka-Peukert hat mit KUBUS eine Theke geschaffen, die schnörkellos und zeitlos ist. Wobei sie eigentlich ihrer Zeit weit voraus ist. „Die Tischtheke mit ihrer geraden Glasfront kann völlig auf störende Stützen im Sichtbereich des Kunden verzichten“, erklärt Hans-Jürgen Päsler, Geschäftsführer von Schrutka-Peukert die Idee zur KUBUS-Theke. So können sich die Kundenblicke auf die ausgestellte Ware konzentrieren. Die eingeplante Rundungen schaffen herausgehobene Inseln, die die einzelnen Warenbereiche gekonnt hervorheben. Und Ware hat das E-Center von Alexander Egert genug zu bieten. Rund 20.000 Artikel werden angeboten. „Keiner hat eine Auswahl wie wir", zeigt sich Egert überzeugt. Der neue Markt wurde vor allem als Frischemarkt konzipiert. Neben Obst und Gemüse sind es vor allem die Lebensmittel aus der 19 Meter langen Bedientheke, die die Kunden in den modernen Markt locken.

Schon vom Eingangsbereich aus werden die Kundenblicke zur Bedientheke gezogen. Die abgehängte Decke über dem Thekenbereich sorgt mit ihren Werbeaufschriften und Lichteffekten für neugierige Blicke. Dabei ist die Deckenform dem Thekengrundriss angepasst und sorgt für eine Harmonie in diesem Bereich.

„Uns haben vor allem die Möglichkeiten der Grundrissgestaltung mit der KUBUS-Theke überzeugt und so haben wir uns für die Theke aus Kulmbach entschieden."

Alexander Egert

Inhaber EDEKA Egert

Den Kunden fällt dies jedoch gar nicht auf. Der Klappmechanismus ist in der geraden Thekenfront versteckt. Was den Kunden auffällt, das ist die klare Strukturierung der Theke. Sie beginnt mit dem Käsebereich, der die Seitenfront und ein Stück der Vorderseite umfasst. Hier zeigt sich der Vorteil der runden KUBUS-Theke, da die Theke „über Eck“ ohne optische Brüche und Störungen geführt werden kann. So kann die Theke völlig nahtlos in die lange Frontseite geführt werden. Wobei 19 Meter Gesamtlänge fast schon wieder unüberschaubar sind. „Wir haben hier nochmals einen Bogen in die Thekenform gebracht“, erklärt Hans-Jürgen Päsler den Grundriss. Dies schafft wie bereits angesprochen gewollte Strukturen, die sowohl für die Warenpräsentation, als auch für die Blicklenkung der Kunden wichtig sind. Dazu passt auch die Rückwand im Bereich der Bedientheke. Passend zur präsentierten Ware ist die Wand in gelb (Käse), rot (Fleisch und Wurst) sowie blau (Fisch) gehalten. Statt Fliesen wurde Glas eingesetzt. So können auch großflächige Bilder - natürlich auch wieder passend zur präsentierten Ware - verwendet werden. Gleichzeitig sind die Glasflächen auch leicht zu reinigen und hygienisch glatt.

Diesem hygienischen Aspekt wird auch bei den Funktionsmöbeln hinter der Theke Rechnung getragen. Da sie direkt an der Wand aufgehängt sind, wird kein Sockel benötigt. So kann der Boden noch leichter gereinigt werden. „Denn die Optik ist nur stimmig, wenn auch die Hygiene stimmt“, argumentiert Hans-Jürgen Päsler. Neben baulichen Aspekten wird dies auch mit einer durchdachten Planung erreicht. Wenn die Arbeitsabläufe passen, dann kann auch bei einer großen Kundenfrequenz sauber und schnell gearbeitet werden. Schrutka-Peukert als Spezialist aus dem Fleischer- und Bäckerhandwerk kennt die Abläufe und berücksichtigt diese bei der Thekenplanung. Weil der Kulmbacher Ladenbauer die Anforderungen der Branche genau kennt, wurde auch ein flexibles Ablagesystem für die Thekenrückseite entwickelt. Ablageflächen und Fächer für Papier, Messer etc. können so nach Bedarf platziert und eingehängt werden. Es passt also alles bei Egert – sowohl vor, als auch hinter der Theke.