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Ladenbau im Fleischerhandwerk: Spagat zwischen Design und Technik

„Ladenbau heißt aber auch, dass ein Produkt - sprich ein Laden - entsteht, der langfristig den Verkauf unterstützt“, ergänzt Winfried Groß. Deshalb gehören auch Designer, Innenarchitekten und Fachplaner zum Team von Schrutka-Peukert. „Damit Läden entstehen, die zum Unternehmen und dessen Produkten und Angeboten passen, in denen sich Kunden, Mitarbeiter und Inhaber gleichermaßen wohl fühlen.“

Vor dem Hintergrund der permanenten Marktveränderungen im Lebensmittelbereich heißt dies für viele Fleischereibetriebe, bewusst auf Premium bei ihren Fleisch- und Wurstwaren und dem ergänzenden Sortiment zu setzen. So zählt sicherlich zum ergänzenden Sortiment das Angebot aus der Heißtheke, das sich in den letzten Jahren stark gewandelt hat. Das Fleischerfachgeschäft muss erste Wahl bei „hungrigen Kunden“ sein.

Diese Herausforderungen gilt es durch entsprechenden Ladenbau und Ladengestaltung zu unterstützen. "Die Wertigkeit des Angebotes muss sich im Laden widerspiegeln“, argumentiert Groß. So baut Schrutka-Peukert unter anderem stützenlose Glasaufsätze auf die Theken. Diese erlauben den ungehinderten Blick auf die präsentierte Ware. Schwarz eloxierte Auslagenbleche werten die eingelegte Ware nochmals auf und schaffen optische Kontraste.

Das Angebot an Snacks und kleinen Mahlzeiten sollte so positioniert sein, dass es bereits beim Eintritt in den Laden – im optimalsten Fall sogar schon von außen – gut sichtbar ist. Gerade Snacks wie belegte Brötchen oder kleine Mahlzeiten sind Impulskäufe. Winfried Groß: „Da wird erst an der Theke entschieden, was gekauft wird. Und gekauft wird, was appetitlich aussieht.“

Schrutka-Peukert bietet hier verschiedenste Heißthekenlösungen an. Damit können sowohl mit Unter- und Oberhitze und auch im feuchten Klima über dem Wasserbad je nach Anforderungen Fleischgerichte, Beilagen, Soßen und Suppen präsentiert werden. Für Frühstücks- oder Salatbuffet bietet sich die Gastro-Vario-Theke an. Diese kann für die Buffets als Selbstbedienungstheke fungieren. Durch den variablen Glasaufsatz kann sie aber auch zur Bedientheke werden und lässt sich sogar zum Frontcooking nutzen.

Wobei Technik eben nur ein Teil des Gesamtkonzeptes ist. Mindestens genauso wichtig ist das Design des Ladens. „Klare Linien müssen die Blicke auf die präsentierte Ware richten“, erklärt Winfried Groß. Was jedoch nicht heißt, dass auf Design verzichtet wird. Natürliche Formen und Materialien wie Holz, Stein und Edelstahl unterstreichen die Wertigkeit der zum Kauf angebotenen Produkte. Einzelne Bereiche lassen sich durch die Deckenprofilierung gut absetzen. Nochmals unterstützt werden kann dies durch die Lichtgestaltung. Insbesondere der Sitz- und Gastrobereich lässt sich damit gut gestalten.