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Licht im Fachgeschäft

Das im bayerischen Kulmbach beheimatete Unternehmen Schrutka-Peukert ist als Ladenplaner mit eigenen Fachwerkstätten auf die Food-Branche konzentriert. „Die Herausforderung ist zum einen, für sensible Lebensmittel wie Backwaren und Torten im Bäckereibereich oder Fleisch, Wurst und Käse im Fleischereibereich, technisch sinnvolle Präsentationsmöglichkeiten zu schaffen“, erklärt Päsler. Das heißt beispielsweise ausgereifte Kältetechnik. Zum anderen muss auch die Warenpräsentation optisch stimmen. Unterstützt wird die Fokussierung der Kundenblicke auf die Theke, durch die Beleuchtung. „Ganz klar: Theke und Brotregal beim Bäcker bzw. Wurstgehänge und Fleischschauschränke beim Fleischer müssen am besten im ganzen Laden ausgeleuchtet sein“, fordert Päsler. Ein Beispiel hierfür ist unser neuer transparenter Schauschrank, der gekühlt ist und mit extra Beleuchtung einen Ladenschwerpunkt darstellt. Der Kunde wird gezielt auf Spezialitäten hingewiesen.

Bei Tischtheken kann die Beleuchtung beispielsweise durch indirekte Beleuchtung von bzw. aus der Raumdecke kommen. Im Trend sind hier große Pendelleuchten, die auch architektonische Akzente setzen können. Die indirekte Beleuchtung hat den Vorteil, dass keine Wärmestrahlung an die Thekenauslage gelangt. Zudem sorgt das „einheitliche Licht“ sowohl in als auch außerhalb der Theke dafür, dass die Ware immer gleich wirkt.

Bei Theken mit mehreren Ebenen müssen dagegen direkt in der Theke entsprechende Leuchtmittel sein. „Dafür am besten geeignet sind inzwischen LED-Leuchten“, erklärt Päsler. Diese sind äußerst Energie sparend und nahezu ohne Wärmestrahlung. Sie werden aus diesen Gründen auch zur Ausleuchtung von Brot- und Backwarenregalen eingesetzt.

Auch in anderen Bereichen der Raumausleuchtung wird heute moderne LED-Technik eingesetzt. Hans Jürgen Päsler und die Fachberater von Schrutka-Peukert haben dazu jedoch eine klare Meinung: „Energie sparen ist gut und wichtig. Doch im Vordergrund muss immer die Frage stehen, wie die beste Lichtwirkung und die passende Lichtstimmung erzielt werden kann.“ Denn stimmt die Lichtwirkung, stimmt auch der Umsatz, auch gegen höhere Energiekosten.

Ein gutes Beispiel für das richtige Licht ist der Gastro- und Sitzbereich, der inzwischen vielfach sowohl im backenden Handwerk, als auch bei Fleischerfachgeschäften fester Bestandteil der Ladeneinrichtung ist: „Ganz bewusst kann hier die Lichtmenge reduziert und beispielsweise mit Hängeleuchten auf die Tische fokussiert werden.“ So wird ohne bauliche Brüche der Gastrobereich vom Verkaufsbereich abgegrenzt.

Sind dagegen bauseitige Brüche vorhanden, kann Licht verbindend wirken. Gemeint ist hier die Wirkung des Lichtes aus dem Laden nach draußen in den öffentlichen Raum. „Licht zieht die Kunden immer an“, bringt es Päsler auf den Punkt. Deshalb müssen Schaufenster, Fenster- und Türbereiche großzügig ausgeleuchtet werden, damit die Kunden „wie auf einer Landebahn des Flugplatzes mit entsprechenden Positionslichtern“ in den Laden geführt werden. Beispiele für das Miteinander von Ladenbau und Lichtplanung finden sie hier